Nur ich kann anfangen

An erster Stelle stehe ICH!

Immer öfter komme ich zu den Gedanken zurück, dass ich ja nicht immer durchhusteln muss und auf der anderen Seite endlich den Hintern hochbekommen sollte.

Mir ist da etwas aufgefallen. Jeden Tag haben wir Zeit, 24 Stunden, wenn wir mal genau sind. Sagen wir 8 Stunden gehen für Schlaf drauf, dann haben wir noch 16 Stunden über. Wenn man nun 8 Stunden arbeitet, dann sind wir inklusive Pause bei 7,5 Stunden Rest.

7,5 Stunden! (Ich weiß, eine sehr einfache Rechnung ohne alle anderen Verpflichtungen)

Aber ich will eigentlich auf etwas hinaus?

Was tust du wenn du aufstehst? Gleich duschen? Sport? Noch 45 Minuten rumliegen?
Mach dir mal Gedanken was du morgens bevor du zur Arbeit „musst“ tust und vor allem wie lang.
Zieh das von den 7,5 Stunden ab. Was kommt raus? 7, 5,5 oder 6,75 Stunden?

Gehen wir einen Schritt weiter. Über den Tag verteilt haben wir also nicht mehr so viel Zeit für die Dinge die wir wirklich tun wollen. Der Tag ist abends um 19 Uhr zu Hause zu Ende und wir freuen uns auf noch schöne 2 Stunden fernsehen.

Okay, STOPP!

Mal ehrlich, bei so einem Tag brauchst du dich nicht fragen, warum du nicht deine Ziele erreichst. 

Auch wenn ich viel erreicht habe in diesem Jahr, ich hab fast genau dieses Beispiel erreicht. Ich mutiere zu einem „Nichts-Tuer“. Ich habe ganz lange keine Morgenroutine gehabt, wusste nicht wo meine Grenzen abends sind und habe meine Zeit unnötig mit Dingen vergeudet.

Nichts davon hat mich weitergebracht, eher behindert und meine Entwicklung verhindert.

Der springende Punkt an der Sache ist: Ich hab es gemerkt!

Somit entschied ich mich etwas zu unternehmen, die paar Stunden, die wir tagsüber haben, warum nutzen wir sie nicht?? (Ich geh mal von Angestellten aus) 

Ich sag dir warum wir nichts damit anfangen: Weil wir Angst vorm Anfangen habe.
Unser Leben ist so fremdbestimmt, dass wir vergessen haben selbstbewusst zu leben.

Würde jeder Mensch sich in seinem Leben seine Aufgaben präzise in der Wichtigkeit einstufen, dann wäre die Welt wahrscheinlich anders. Besser wäre sie, wenn das alle Menschen in vollem Bewusstsein tun und sich auch bewusst sind, dass andere das so tun.

Eigentlich musst du dir die drei Punkte hier merken:

  1. Jeder Mensch auf der Erde hat im Grunde nur Lust, das zu tun, was er selbst grade will.
  2. Sei ehrlich zu dir selbst. Die „böse“ Wahrheit ist einfach, dass du an erster Stelle stehst.
  3. Wenn du nicht bereit bist etwas zu tun, dass dir vermeintlich wichtig ist, dann tut es dem Ego noch nicht genug weh, also stell dir die Frage ob du das wirklich willst.

So lang habe ich um den heißen Brei geschrieben, wieder gelöscht und war nicht zufrieden. Das hier ist die Wahrheit, die schmerzt, aber ehrlich und authentisch ist. Ich habe meine Priorität für mich klargestellt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.